Wie profitiert die Region?

Der Abbau in Kehrsiten ist wegen seiner exponierten Lage, den hohen Auflagen zum Natur- und Landschaftsschutz und nicht zuletzt wegen der geologischen Herausforderungen kostenintensiv. Die Produktion und der Verkauf von Hartgestein entsprechen einem Bedürfnis des Marktes nach Rohmaterial für den regionalen Strassen- und Schienenbau. Mit dem Steinbruch bleiben Arbeitsplätze im Industriesektor erhalten, zudem profitiert das lokale Gewerbe wie Schreiner, Schlosser und viele andere.

Begleitmassnahmen

Schon während des Abbaus renaturieren wir die Flächen. Am Seeufer bei Hüttenort befindet sich ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Der den Steinbruch umgebende Wald dient den Amphibien als Sommerlebensraum. Die renaturierten und wieder bepflanzten Flächen des Steinbruchareals werden von den Erdkröten bereits wieder besiedelt.

Holcim hat an geeigneten Stellen, wo Bergwasser austritt, Mulden angelegt, in denen sich Tümpel z. B. für Frösche befinden. Bei der Sanierung unserer Seemauer werden für die Amphibien nun neue Ausstiegsmöglichkeiten aus dem See geschaffen.

Beim Erweiterungsprojekt startet die Rekultivierung bereits während des Abbaus. Grundlage hierfür sind die im Auflagedossier definierten Massnahmen. Der geplante Abbau wird neu scheibenweise von oben nach unten erfolgen. Die Erweiterung ist nur kurz als solche erkennbar, da nach zwei Jahren schon mit der Bepflanzung begonnen wird. Einziger Nachteil dieser frühen Renaturierung ist die grosse Abdeckungsfläche zu Beginn.

Bild: Junge Erdkröte auf der Wanderung

Wir informieren Sie gerne

Unsere Informationsveranstaltungen rund um den Abbau in Kehrsiten finden regelmässig statt. Haben Sie Fragen zum Abbau von Rohmaterial in Kehrsiten? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung: Telefon Sekretariat +41 58 850 01 00.

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